Schön, dass ihr die Fontane-Kiefer gefunden habt und euch für die Geschichte dahinter interessiert! Hier haben wir ein paar weitere Informationen zusammengetragen.

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und nun noch ein kleines Gedicht zur Fontane-Kiefer und ihrer Geschichte:

Die Fontane-Kiefer an der Löcknitz

Am Ufer der Löcknitz, im Märkischen Sand,
Ein Wahrzeichen stand, dem Wanderer bekannt.
Die Fontane-Kiefer, so ragt’ sie empor,
Ein stiller Zeuge, am waldigen Tor.

Man sagt, der Dichter zog hier vorbei,
Sah Wolkenschatten und Vogelschrei.
Die Kiefer mocht’ ihm ein Sinnbild sein,
Der Mark Beständigkeit, herbe und rein.

Doch was besteht, was der Mensch nicht schuf?
Ein Sturmwind kam, ein ungestümer Ruf.
Er brach den Stamm, der Jahre überstand,
Nun liegt die Krone tief im Ufersand.

Die Wanderer kommen, verweilen am Ort,
Verstummt ist der Wind, verklungen das Wort,
Das in den Wipfeln gerauschet so sacht,
Wenn über dem Tale die Sonne gelacht.

Man spüret, weil der Baum nicht mehr ist,
Dass man seiner Dauer ein Denkmal vermisst.
Ein Stein soll es werden, vielleicht auch aus Erz,
Ein Trost für das wehmutsvoll schlagende Herz.

Doch schaut nur, wie’s wurzelt, das alte Holz,
Ein Heimstatt für Käfer, voll heimlichem Stolz.
Natur nimmt zurück, was sie einstens verlieh,
Das ist der Lauf, die ew’ge Melodie.

So bleibt sie im Wandel, die märkische Pracht,
Auch wenn ein Denkmal des Baumes gedacht.