Heimatverein Grünheide

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20 Jahre Heimatverein Grünheide

Am 15. Februar 1994 wurde der Orts- und Heimatverein Grünheide gegründet. Von den damals
22 Gründungsmitgliedern sind heute noch 14 dabei. Aktuell hat der Verein 92 Mitglieder(innen).

Die Heimatpflege lag in Grünheide lange Jahre in den Händen von Siegfried Niedzballa.
Er kümmerte sich als Hobby-Chronist um die Bewahrung der Orts-Geschichte.
Damit die aber nicht nur in seinem privaten Keller schlummert, engagierte sich in den
1980er-Jahren Lothar Runge als Volksvertreter um die Einrichtung eines Traditionszimmers,
welches 1986 im fertig gestellten Klubhaus untergebracht wurde.

Das sind quasi die Vorläufer für den Anfang der 1990er-Jahre durch Lieselotte Fitzke initiierten Verein.
Sie hatte damals mehrere Grünheider angestachelt, sich um die Heimatpflege zu kümmern.
Zu ihnen gehoerte auch Hans Fielitz, der der erste Vorsitzende wurde, das Amt aber nur ein Jahr bekleidete.
Danach übernahm für zehn Jahre Werner Hein das Zepter und übergab es 2005 an Lothar Runge.

Vorträge und Wanderungen gehören zu den regelmässigen Angeboten. Ein wichtiges Feld ist die Ausstellung.
Erstmals gab es 2005 eine Präsentation zum Thema Vereinsarbeit in Grünheide. Im Jahr darauf stand das
Schulwesen im Fokus der Hobby-Historiker. Danach blieben die Tafeln einfach stehen.

Seit 2007 ist die obere Etage im Klubhaus komplett in der Hand der Heimatpfleger.
Im Juni 2007 wurde die Heimatstube eingeweiht, die seither immer weiter ergänzt wird.
Nach der Sanierung des einstigen Klubhauses wurde im November 2011 der nach dem Maler
Max Degebrodt benannte Veranstaltungsraum nebst zusätzlichem Zimmer unterm Dach des Anbaus
in Besitz genommen. Hier ist jetzt genug Platz auch für zusätzliche Ausstellungen, wie zuletzt jene
über das Werk und Leben von Georg Kaiser. "Mit mehr als 1000 Besuchern jährlich sind wir sehr
zufrieden", sagt Runge, der zudem auf die vier Publikationen in der Reihe "Grünheider Hefte" verweist.
Ein denkbares Thema für Nummer fünf wäre für ihn das Beleuchten der drei Epochen von 1993 bis
in die Gegenwart.

Was sich der Vorsitzende für den Verein wünscht, wäre noch mehr Interesse bei jungen Leuten.
Ortsgeschichte spiele in der Schule eine viel zu geringe Rolle. Dabei gäbe es viel Interessantes zu erzählen.
Aber ohne den Nachwuchs wird auch die Vereinsarbeit schwieriger. So hofft er, den einen oder anderen
Frührentner gewinnen zu koennen, der ohne Berufsstress Zeit für die Heimatpflege aufbringen könne.